Fladenbrotecken mit Schnittlauch

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Genug von dem Käsebrot als Brotzeit für zwischendurch? Dann her mit dem Fladenbrot! So kann Käse nämlich auch schmecken – in Kombination mit Frischkäse und Schnittlauch herrlich erfrischend.

Und es geh auch noch so einfach! Probiert es aus und lasst euch überzeugen 🙂

Zutaten (für 2 Personen):

  • 2 Tomaten
  • 2 EL Essig (z.B. Weißweinessig oder Apfelessig)
  • 1/4 Salatgurke
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 2 Scheiben jnuger Gouda
  • 1/2 Fladenbrot
  • 180g Frischkäse mit Joghurt

Zubereitung:

  1. Die Tomaten waschen, Stielansätze entfernen und in Scheiben schneiden. Diese mit Essig beträufeln, salzen und pfeffern. Die Gurke ebenfalls waschen und in Scheiben schneiden.
  2. Schnittlauch in Röllchen schneiden. Käse eventuell entrinden.
  3. Das Fladenbrot quer halbieren und jeweils aufschneiden.
  4. Alle 4 Scheiben dick mit Frischkäse bestreichen (ca. 30g pro Scheibe).
  5. 2 Scheiben mit Tomaten, Käse und Gurke belegen, restliche Brotscheiben darauflegen und gut andrücken.
  6. Die Schnittkanten der Brote mit restlichem Frischkäse bestreichen und im Schnittlauch wenden.
  7. Entweder gleich verputzen oder für den Transport eng in Frischhaltefolie einwickeln.

Guten Hunger 🙂

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Blätterteig-Pide mit Lauch

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Die Pide geht super schnell und ist auch ein klasse Mitbringsel für ein gemütliches Picknick oder aber auch ein leichtes Mittagessen in Schule/Uni/Büro. Natürlich könnt ihr auch den Belag variieren und so wird die Pide nie langweilig. Diese Variante hier ist mit Lauch und würzigem Feta – einfach lecker!

Zutaten (für 4 Pide):

  • 1 Stange Lauch
  • 1 TL Öl
  • 50ml Gemüsebrühe
  • 100g Feta
  • 1 Ei
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver / Pfeffer
  • 1 Packung frischer Blätterteig (ca.270g; aus dem Kühlregal)
  • 8 eingelegte milde Peperoni (aus dem Glas)

Zubereitung:

  1. Lauch putzen, waschen, in Ringe schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen, Lauch darin anbraten. Brühe dazugießen und einkochen, dann den Lauch kurz abkühlen lassen.
  2. Tomaten waschen, halbieren. Die Peperoni in Scheiben schneiden.
  3. Backofen auf 220°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Feta zerbröckeln, mit dem Ei unter den Lauch mischen. Masse mit Paprikapulver und Pfeffer würzen.
  4. Blättterteig quer in 4 gleiche Streifen schneiden, diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  5. Lauchmischung auf den Teigstreifen verteilen, dabei einen Rand frei lassen. Tomaten und Peperoni darauflegen.
  6. Schmale Teigseiten zu einer Spitze zusammenklappen, Längsseiten ca. 1 cm einklappen.
  7. Pide im heißen Ofen (Mitte) 12 – 15 Minuten backen.

Am besten noch auskühlen lassen und dann genießen 🙂

Zucchini-Baguette mit Ziegenfrischkäse

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Abends einfach mal Brotzeit zu machen, geht schnell und ich mag es auch immer wieder gerne. Aber relativ schnell habe ich dann auch schon wieder genug von jedem Tag das Gleiche. Die Lösung: originell belegte „Sandwiches“!

Hier trifft Zucchini auf getrocknete Tomaten und Ziegenfrischkäse… Mhm lecker!

Zutaten:

  • 1 kleine Zucchini
  • 1 EL Aceto Balsamico bianco
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Handvoll Rucola
  • 50g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 2 Baguettebrötchen oder 1 Steinofenbaguette
  • 100g Ziegenfrischkäse
  • optional: Schwarzwälderschinken

Zubereitung:

  1. Die Zucchini waschen, abtrocknen, putzen und schräg in etwa /2 cm dicke SCheiben schneiden. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zucchinischeiben darin von beiden Seiten je 2 Minuten braten, bis sie leicht gebräunt sind.
  2. Dann mit Essig ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Den Rucola waschen, trocken schütteln und nach Belieben kleiner zupfen. Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen.
  4. (Optional: den Schwarzwälderschinken in etwas Öl in der Pfanne braten – wird wie eine Scheibe Speck)
  5. Die Brötchen halbieren und mit Frischkäse bestreichen. Die unteren Hälften mit Rucola, Zucchini und Tomaten belegen und die obere Hälfte aufdrücken.

Guten Appetit! 🙂

 

Bananen-Zimt-Brot (-Kuchen)

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Brot ist eigentlich der falsche Ausdruck – so süß und saftig wie es ist. Aber es ist allgemein bekannt als Bananbrot. Resteverwertung vom Feinsten. Wenn ihr mal ein paar ziemlich reife Bananen übrig habt und nicht so recht etwas mit ihnen anzufangen wisst, dann probiert unbedingt dieses Bananenbrot (oder eben Bananenkuchen 😀 ) aus!

Die bananen im Teig (ganze 5 Stück!!) sorgen für viel Feuchtigkeit, sodass das Brot auch noch mehrere Tage lang richtig saftig bleibt. Und mit der Zeit wird der Geschmack sogar noch intensiver.

Ich persönlich finde ja die Kombi mit etwas Zimt einfach genial. Wie das duftet!
Wenn ihr jetzt keine allzu großen Zimt-Fans seid, könnt ihr ihn natürlich auch weglassen, aber ich empfehle euch wirklich, es mal auszuprobieren 🙂

 

Zutaten (für 1 Brot in einer Kastenform von 30 cm – bzw. Form von 25/26cm und 4-5 Muffins):

  • 5 reife Bananen
  • 4 Eier
  • 200g Zucker
  • 350g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 125ml Buttermilch

 

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  2. Bananen schäken und mit einer Gabel zu Mus zerdrücken.
  3. Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren.
  4. Das Mehl mit Backpulver, Mandeln, Zimt und Salz mischen und unter die Eimasse heben.
  5. Anschließend das Bananenmus und die Buttermilch unterrühren.
  6. Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und glatt streichen.
  7. Im Ofen ca. 45 Minuten nicht zu dunkel backen. Macht am besten mit einem Holzstäbchen den Test, ob der Teig auch durchgebacken ist.
  8. Danach ca. 10 MInuten abkühlen lassen, aus der Form nehmen und dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Wir haben alles mögliche als Belag ausprobiert. Natürlich schmeckt es auch einfach so als Kuchen, aber etwas Pflaumenmus obendrauf macht sich auch sehr gut. Einfach mal experimentieren 🙂

Frühstückshörnchen

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Tanja von „Tanja’s Süß und Herzhaft“ hat einen regelrecht Frühstückshörnchen-Wahn ausgelöst 😉 Unheimlich viele Blogger haben ihr Rezept für diese hübschen Hörnchen/Croissants aus Hefeteig ausprobiert – mich eingeschlossen. Und es hat sich definitiv gelohnt! Ich habe meine Liebsten an einem Sonntagmorgen damit überrascht und sie sind aus dem Schwärmen gar nicht mehr herausgekommen 😀

Ein paar hatte ich mit Nutella gefüllt – ebenfalls eine klasse Sache.

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Nur sollte man die Hörnchen am besten frisch essen, am nächsten Tag sind eher trocken und nicht mehr so herrlich luftig und locker wie frisch gebacken.

Ein paar Kleinigkeiten habe ich abgewandelt, aber dennoch: Danke liebe Tanja!

Zutaten (10 Hörnchen):

  • 300g Milch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 100g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 500g Weizenmehl
  • Mehl zum Bepinseln
  • optional: Nutella zum Bestreichen

Zubereitung:

  1. Die Hefe in die Milch bröckeln und gut verrühren.
  2. Den Zucker, das Salz und portionsweise das Mehl hinzugeben und zu einem Teig verkneten.
  3. 5 Minuten kneten – am besten geht das natürlich mit einer Küchemaschine 😉
  4. Den Teig in den Kühlschrank geben und dort über Nacht ruhen lassen.
  5. Am nächsten Morgen den Teig herausnehmen, kurz stehen lassen.
  6. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Teig zu einem großen Kreis ausrollen.
  7. „Tortenstücke“ schneiden (bei mir hat es für 10 gereicht) und jedes Stück ein wenig aus- und dann aufrollen. (Wenn gewünscht vor dem Zusammenrollen noch mit Nutella bestreichen). Die Hörnchen auf ein Backblech mit Backpapier legen.
  8. Abdecken und 60 Minuten gehen lassen.
  9. Den Ofen auf 220°C vorheizen. Die Hörnchen mit Milch bepinseln.
  10. Die Hörnchen 10-12 Minuten backen und anschließend sofort erneut mit Milch bepinseln.
  11. Leicht abkühlen lassen und dann genießen 🙂

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Gebackener Schafskäse

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Ob auf dem Grill oder im Ofen – dieses Rezept ist ganz leicht und schmeckt durch die frischen Kräuter richtig schön mediterran.

Welche Beilage ihr zu dem Schafskäse wählt, ist ganz euch überlassen.
Ich persönlich liebe dazu einen grünen Salat sowie geröstete Baguettescheiben, auf die ihr einfach eine Knoblauchzehe reibt, etwas Olivenöl drüberträufelt und mit Salz bestreut.

Natürlich passen auch alle anderen Formen von Salaten oder Kartoffeln dazu – lasst eurer Kreativität und eurem Geschmack freien Lauf!

Zutaten (2 Portionen):

  • 200g Schafskäse
  • 200g Kirschtomaten (gerne auch mehr oder weniger)
  • Olivenöl
  • Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Zweige Rosmarin
  • ca. 10 Blätter Basilikum
  • Alufolie

 

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  2. Den Schafskäse am besten noch einmal längs durchschneiden, damit er nicht zu dick ist.
  3. Aus der Alufolie zwei „Pakete“ formen. Jeweils den Schafskäse hineinlegen.
  4. Die Kirschtomaten halbieren und ebenfalls in die Pakete legen.
  5. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Olivenöl darüber träufeln und Kräuter auf den Schafskäse legen.
  6. Die Pakete gut verschließen und dann ca. 15 Minuten im Backofen backen.

Und das wars auch schon – super einfach, super schnell, super lecker.

 

Lasst es euch schmecken!

 

Hefezopf

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Hefeteig ist etwas Tolles – vorausgesetzt, man bringt etwas Geduld mit 😉 Was bei einem Rührteig binnen weniger Minuten erledigt, braucht durch die Hefe einfach Zeit. Aber es lohnt sich: saftiger und fluffiger Teig mit dem typischen Geschmack. Ich mag Hefeteig richtig gerne als Boden für einen Zwetschgendatschi (Pflaumenkuchen 😉 ) oder eben wie hier als Hefezopf. Etwas Butter und Erdbeermarmelade oben drauf und schon hat man ein leckeres Frühstück oder eine Kleinigkeit zum Kaffee am Nachmittag.

Ich persönlich könnte den Zopf an sich schon richtig süß machen, damit ich ihn einfach so vernaschen kann – aber etwas weniger Zucker schadet wohl nicht, wenn man ohnehin noch Marmelade oder Konfitüre auf die Schreiben schmiert…

Probiert es aus, wie ihr es lieber mögt. Ich zeige euch nun das „Grundrezept“ – also mit der humanen Menge an Zucker 😉

Zutaten für 1 Zopf (ca. 20 Stücke):

  • 250ml Milch
  • 500g Weizenmehl (Type 550)
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 70g Zucker [ich nehme gut und gerne 100g… oder mehr :-D]
  • 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
  • 70g weiche Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale
  • Salz
  • außerdem: 1 Eigelb und 1 EL Milch zum Bestreichen
  • optional: Hagelzucker

Zubereitung:

  1. Mehl mit Trockenhefe, Zucker, Vanillezucker, 1 Prise Salz und der Zitronenschale verrühren.
  2. Die lauwarme Milch, das Ei und die Butter in Stückchen hinzugeben.
  3. Alles mit einem Knethaken des Handrührgeräts und dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
  4. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
  5. Den aufgegangenen Teig noch einmal kräftig durchkneten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig in drei gleich große Portionen teilen.
  6. Jede Teigportion auf wenig Mehl zu einem ca. 30 cm langen Strang rollen. Die drei Stränge zu einem Zopf flechten, dabei die Enden zusammendrücken.
  7. Den Zopf aus das Blech legen und weitere 20 – 30 Minuten gehen lassen.
  8. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Das Eigelb mit der Milch verquirlen. Den Zopf mit der Eigelbmischung bestreichen und mit Zucker oder Hagelzucker bestreuen.
  9. Im Ofen (unten) in 35 – 40 Minuten goldgelb backen. Den Hefezopf vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Paprika-Zwiebel-Tarte

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Ein herzhafter Kuchen, der nicht nur saftig und fruchtig schmeckt, sondern noch dazu an Urlaub und Sonne erinnert. Etwas mehr Aufwand, der sich aber definitiv lohnt. Wieder einmal übrigens wunderbar zum Einfrieren geeignet – euer Abendessen ist gesichert, egal wer zu Besuch kommt!

 

Zutaten (für 1 Tarteform von 26cm, ca. 12 Stücke):

  • für den Mürbeteig
  • 180g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Salz, Pfeffer
  • 100g kalte Butter
  • 1 Eigelb
  • 20g geriebener Parmesan
  • für den Belag
  • je 1 rote und gelbe Paprikaschote
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Kapern
  • für den Guss
  • 3 Eier
  • 150g Ricotta
  • 40g geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  • 100g Schafskäse (Feta)

 

Zubereitung:

  1. Für den Teig Mehl, Kräuter, 1/2 TL Salz und etwas Pfeffer in eine Schüssel geben. Die Butter in Stückchen dazugeben und alles mit den Fingern zu Bröseln verreiben. Das Eigelb verquirlen, mit dem Parmesan zu den Bröseln geben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig zwischen zwei aufgeschnittenen Gefrierbeuteln zu einem Kreis von ca. 30 cm Durchmesser ausrollen. Die Form damit auskleiden und dann ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  3. Inzwischen für den Belag die Paprikaschoten entkernen und in Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und in dünne Spalten schneiden. Den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden.
  4. Das Öl in einer Pfann erhitzen und Zwiebeln sowie Paprika darin ca. 10 Minuten anbraten. Knoblauch hinzugeben und das Ganze bei schwacher Hitze 10 – 15 Minuten weichdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen, die Kapern untermischen.
  5. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Teigboden im Ofen (Mitte) ca. 15 Minuten vorbacken.
  6. Inzwischen für den Guss die Eier mit dem Ricotta und dem Parmesan in einer Schüssel glatt rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Den vorgebackenen Teig herausnehmen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen. Die Backofentemperatur auf 170°C reduzieren.
  8. Die Gemüsemischung auf dem Teig verteilen. Den Schafskäse grob zerbröckeln und dazwischen verteilen.
  9. Den Eierguss darübergießen und die Tarte im Ofen (Mitte) 25-30 Minuten backen.
  10. Etwas abkühlen lassen und dann genießen.

 

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Goldene Sonntagsbrötchen

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Gemütliches Zusammensitzen, der Duft von frischen Semmeln/Brötchen, einfach mal Zeit haben… All das gehört für mich zu einem Sonntagmorgen einfach dazu. Ich liebe es, sich entspannt unterhalten zu können und dabei ausgiebig zu schlemmen.

Egal ob ihr diese kleinen Goldstücke Semmeln oder Brötchen nennt (ich würde ja gleich mal von etlichen Leuten gelyncht werden, wenn ich hier in Bayern Brötchen sage :-D) – ihr müsst euch nicht auf den Bäcker eures Vertrauen verlassen, sondern könnt sie auch selbst wunderbar saftig und zugleich knusprig backen. Mit etwas Planung (am besten geht der Teig nämlich über Nacht im Kühlschrank), ist das Ganze überhaupt kein Hexenwerk. Probiert es aus und freut euch über euer entspanntes Sonntagsfrühstück! 🙂

Zutaten (für 6 Stück):

  • 50g flüssiger Sauerteig (selbst gemacht oder Fertigprodukt aus dem Beutel)
  • 5g frische Hefe
  • 350g Weizenmehl (Type 550)
  • Salz
  • optional: 1 Eigelb + 1 EL Milch

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Zubereitung:

  1. Sauerteig, Hefe, Mehl und 250ml Wasser in einer Schüssel gut verrühren. Mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Dann 1 TL Salz dazugeben und ca. 3 Minuten unter den Teig rühren.
  3. Den Teig erneut abdecken und mindestens 8 Stunden oder im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen.
  4. Am nächsten Tag den Teig auf die mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche stürzen und in 6 Portionen teilen. Zu Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
  5. Erneut abgedeckt 10 Minuten gehen lassen.
  6. Währenddessen den Ofen auf 250°C vorheizen.
  7. Je nach Belieben das Ei mit der Milch verrühren und die Brötchen damit bepinseln.
  8. Eine Schüssel mit etwas Wasser auf den Boden des Backofens stellen, das Backblech mit den Brötchen in der 2. Schiene von unten einschieben.
  9. Die Brötchen in 15 – 20 Minuten goldbraun backen.
  10. Ca. 5 Minuten vor Ende der Backzeit die Backofentür kurz öffnen und den Dampf entweichen lassen.
  11. Die Brötchen vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter etwas auskühlen lassen.

 

Einen schönen Sonntag wünsche ich 🙂

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Focaccia

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Ein Besuch von Freunden steht an? Perfekter Begleiter für euren Abend ist dieses einfache Focaccia. Würzig und herrliche saftig, lässt es sich einfach so knabbern oder dient als Sättigungsbeilage von Hauptgerichten. Bella Italia! 🙂

Zutaten für 1 Focaccia:

  • 550g Mehl
  • 1 1/2 TL Salz
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 325ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • frischer Rosmarin
  • getrockneter Oregano
  • Meersalz aus der Mühle

 

Zubereitung:

  1. Das Mehl mit Salz, Hefe, Wasser und Olivenöl vermischen und 10 Minuten lang zu einem Teig kneten.
  2. Eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  3. Den Teig in eine längliche Form ziehen (ca. 20x30cm)
  4. 40 Minuten gehen lassen.
  5. Backofen auf 220°C vorheizen.
  6. Mit den Fingern kleine Vertiefungen in den Teig drücken. Olivenöl darüber teilen.
  7. 20 Minuten backen, dann mit erneut mit Olivenöl bestreichen.
  8. Rosmarin hacken und mit Oregano auf dem Focaccia verteilen.
  9. Erneut 5 Minuten backen.
  10. Das Focaccia aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen.